Eine Analyse des Online-Auftritts und ein konkreter Plan, wie der Rollstuhl-Fahrdienst aus Moorrege schnell zu Buchungen kommt – zuerst für den Oktober, dann dauerhaft.
Fahrten organisieren häufig Angehörige, Pflegedienste, Heime, Klinik-Sozialdienste und Hospize. Diese Stellen persönlich anzusprechen bringt am schnellsten Aufträge.
Google-Unternehmensprofil mit Fotos und ersten Bewertungen, Einträge bei Pflegestützpunkt und Kreis, Lokalpresse. Das kostet wenig und wirkt innerhalb von Tagen bis Wochen.
Preisbeispiele zeigen, das Formular verkürzen, fertige Oktober-Ausflüge mit Festpreis anbieten. Wer weiß, was es kostet, bucht eher.
Reihenfolge nach Wirkung. Die ersten drei Punkte sind die wichtigsten und lassen sich in dieser Woche erledigen.
Das bringt am schnellsten die ersten Aufträge. Ziel: 25 Kontakte in 10 Tagen, am besten mit Flyer und Visitenkarte persönlich vorbeischauen.
Tipp: Den Einrichtungen einen einfachen „Partner-Vorteil“ anbieten, etwa feste Ansprechperson, Rückmeldung am selben Tag und Sammelrechnung zum Monatsende.
Bewertungen entscheiden bei Fahrdiensten stark mit, weil Angehörige Vertrauen brauchen, bevor sie jemanden mit ihren Eltern fahren lassen.
Die eigene Ausflugsliste ist ein Schatz. Daraus werden buchbare Pakete, damit niemand erst eine Anfrage stellen muss.
| Ausflug | Termin | Warum er passt |
|---|---|---|
| Herbstfest mit Illumination, Arboretum Ellerhoop | 23.–25.10. | Hauptwege rollstuhlgeeignet, WCs auch abends offen, Begleitperson mit Merkzeichen B frei |
| Royal Ballet „Manon“ live, Burg Kino Uetersen | 27.10., 20:15 Uhr | Abendtermin, ohne Fahrdienst für viele kaum machbar. Barrierefreier Saal, Freikarte für Begleitung |
| Mittelaltermarkt Wedel + Infostand SEBO MOBIL | 10./11.10. | Direkt mit dem eigenen Stand verbinden, Probefahrten möglich |
| Rollstuhl-Abend im Miniatur Wunderland, Hamburg | nächster Termin laut Veranstalter | Ohne Gedränge, 10 € Eintritt, ein echtes Erlebnis |
Preis als „Hin- und Rückfahrt ab … € aus dem Kreis Pinneberg“ angeben, gern mit Mitfahrgelegenheit für eine Begleitperson. Möglich ist auch eine Sammelfahrt: mehrere Fahrgäste zum selben Ziel, dadurch günstiger pro Person.
Eine kleine Tabelle mit Beispielen reicht: „Moorrege → Uetersen, hin und zurück ab … €“, „Kreis Pinneberg → Hamburg-Innenstadt ab … €“, „Stundenpreis Ausflug ab … €“. Dazu der Satz, dass das genaue Angebot kostenlos ist.
Oben auf der Startseite einen Knopf „Rückruf anfordern“ mit nur Name und Telefonnummer. Das lange Formular bleibt für alle, die es genau haben möchten.
Wenn möglich „Antwort meist am selben Tag“ versprechen und das Angebot mindestens 3–7 Tage gültig lassen. Angehörige müssen Termine oft erst mit anderen abstimmen.
„Für Pflegedienste, Heime und Kliniken“: regelmäßige Fahrten, Sammelrechnung, feste Ansprechperson, Abrechnung mit Kostenträgern.
Eine Seite „Wer zahlt die Fahrt?“: Krankenkasse mit Transportschein, Pflegekasse, Sozialamt, Selbstzahler. Krankenkassen übernehmen Fahrten zu ambulanten Behandlungen nur in bestimmten Fällen, etwa bei Dialyse, Chemo- oder Strahlentherapie oder bei Merkzeichen aG, Bl, H bzw. hohem Pflegegrad. Das verständlich aufzuschreiben, hilft Angehörigen sehr.
Sebo mit dem Crafter, die Rampe, der Innenraum. Dazu Hinweise zu Sicherheit (Rollstuhlsicherung, Versicherung, geschulte Fahrer) und später die Google-Bewertungen einbinden.
Die lange Seite in einzelne Seiten gliedern (z. B. „Ans Meer im Rollstuhl“, „Hamburg barrierefrei“, „Oktober-Termine“). Jede bekommt einen Knopf „Diesen Ausflug anfragen“. So wird die Arbeit auch bei Google besser gefunden.
Die Seite wechselt zwischen „du“ und „Sie“. Für Angehörige und Einrichtungen wirkt „Sie“ meist passender; wichtig ist vor allem, dass es einheitlich ist.
| Kennzahl | Ziel bis Ende Oktober | Ziel bis Ende Dezember |
|---|---|---|
| Kontaktierte Einrichtungen | 25 | 60 |
| Google-Bewertungen | 8 | 20 |
| Anfragen pro Woche | 3 | 8 |
| Stammkunden mit regelmäßigen Fahrten | 1–2 | 5 |
| Verkaufte Geschenkgutscheine | – | 15 |
Die Zielwerte sind Vorschläge zur Orientierung und sollten mit Sebo an seine Kapazität angepasst werden. Im Formular gibt es bereits die Frage „Wie haben Sie von uns erfahren?“ – die Antworten jeden Monat auswerten.
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Diese Punkte sollten im Gespräch mit Sebo geklärt werden, weil sie den Plan beeinflussen: